Lebendige Begegnungsorte und Angebote für alle: Stadtteilarbeit in Stralsund

Nachbarschaften, Meinungen, Werte, Teilhabe und Zukunft – noch nie haben sie sich so dynamisch verändert wie heute. Auch unsere Stadt ändert sich, wird größer, wächst zusammen. Das wollen wir gemeinsam gestalten: mit der Stadtteilarbeit Stralsund stehen Hansestadt und Träger für Partizipation, Inklusion, generationenübergreifende Arbeit und die Teilhabe aller Nachbar:innen. Die Koordinator:innen und Stadtteilzentren sind Bindeglied in der sozialen Infrastruktur, indem sie Aktivitäten koordinieren, Möglichkeiten schaffen und Engagement sowie Selbsthilfe fördern.

Unsere Stadtteilkoordinationen

Neuigkeite aus deinem Stadttteil (in Arbeit)

Das Stadtgebiet Grünhufe wurde 1999 in das Programm für Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf „Die Soziale Stadt“ aufgenommen. Die Aufnahme in dieses Programm von Teilen der Frankenvorstadt folgte im Jahr 2007, der Stadtteil Knieper West ist seit 2018 in diesem Programm. Die Schwerpunkte der Projekte in den Programmgebieten konzentrieren sich auf die Stärkung der der sozialen Infrastruktur, und die Erhöhung des Wohnwertes durch Aufwertungsmaßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes. Die Projekte im sozialen Bereich orientieren sich an den Problemlagen in diesem Stadtgebiet. Zielgruppen sind Kinder und Jugendliche, junge Familien, sozial Benachteiligte und sozial ausgegrenzte Bürger. Das Quartiersmanagement initiiert eine Vielzahl von Projekten wie z.B. den Aufbau eines Begegnungszentrums, die Ausbildung von Jugendlichen und Anwohnern zu ehrenamtlichen Tätigkeiten, Trendsportprojekte und nicht zuletzt das traditionell jährlich stattfindende Stadtteilfest.

Das „Quartiersmanagement“ im Rahmen des Programms „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Die soziale Stadt“ bietet enorme Chancen, auch andere Förderprogramme in den betroffenen Stadtteilen besonders zielgerichtet einzusetzen und deren Wirkungsgrad zu erhöhen.

Die Gemeinwesenarbeit – initiiert durch die Stadtteilkoordination Grünhufe, Frankenvorstadt und Knieper West – verfolgt das Ziel, Gruppen eine Stimme zu geben, die vergleichsweise wenig Einfluss haben. Durch Motivierung, Aktivierung und Beteiligung der Bewohner am Stadtentwicklungsprozess werden der Quartiersbevölkerung im unmittelbaren Lebensumfeld Sicherheit, Orientierung und Perspektiven aufgezeigt.

Eine Vielzahl von Aktionen, die auch nachhaltig eine Verbesserung der Lebensqualität in Grünhufe, Frankenvorstadt und Knieper West bewirkt haben, wären ohne die Institution „Quartiersmanagement“ undenkbar.

Die Stadtteilkoordination ist das Schlüsselinstrument zur Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen, Aktivitäten, Mobilisierungs- und Revitalisierungsprozesse. In vier Handlungsfeldern werden komplexe Probleme in den Gebieten bearbeitet:

§ Städtebauliche Weiterentwicklung, Verkehr und Umwelt

§ Soziale und kulturelle Infrastruktur/ Gesundheitsförderung

§ Bildung, Lokale Ökonomie und Beschäftigungsförderung

§ Kommunikation und Beteiligung.

Durch die Arbeit der Stadtteilkoordination werden wichtige Impulse für die soziale Integration, Qualifizierung, Bildung und Teilhabe gegeben. Die Bewohner werden somit unterstützt, persönliche Lebenschancen und Perspektiven zu finden.